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Gepostet von Yvan Schaffter | 27 JUN, 2018

SWISSMEM Industrietag: NACHHALTIGKEIT

Eine meiner besten Erinnerungen an das Hallenstadion in Zürich ist, als ich 1987 dort an einem Konzert der englischen Band «The Cure» war. Ich bin mir nicht sicher, ob mein Sohn diese Gruppe kennt. Ich war damals 17 Jahre alt und das Wort «Nachhaltigkeit» war in meinem Wortschatz noch nicht vorhanden. Am 19. Juni 2018 war ich nach 30 Jahren wieder dort, um am Swissmem Industrietag mehr über das trendige Thema «Nachhaltigkeit» zu erfahren. Dieser Event wird mir als ein sehr interessanter Tag in Erinnerung bleiben. Hier sind meine persönlichen Highlights des Tages:

Hans Hess, Swissmem Präsident: Alle Schweizer Mitglieder der Swissmem Gruppe haben in der Schweiz, im Vergleich mit dem Jahr 1990 ihre CO2-Emissionen um 59% und ihren Energieverbrauch um 45% reduziert. Das ist ein sehr gutes Resultat. Das Ziel der Schweizer Regierung für 2030 wurde damit bereits erreicht. ABER, die Herausforderung liegt nicht nur in der Schweiz, da viele Schweizer Unternehmen auch ausserhalb des Landes tätig und die CO2-Emissionen ein globales Problem sind.

Dr. Christoph Gebald, Co-CEO und Mitbegründer von Climeworks: Dieses Start-up stellt eine Art Staubsauger her, welche das CO2 aus der Luft nutzen, um kohlenstoffneutralen Treibstoff und Materialien herzustellen. Eine sehr beeindruckende Perspektive, welche dieses Unternehmen hat. Sie kamen mit 0 USD aus dem Silicon Valley zurück und sind in der Schweiz auf 40 Mio. CHF gewachsen. Ein Pilotversuch läuft bereits in der Schweiz, welcher eine CO2-Menge absorbiert, die dem täglichen CO2-Ausstoss von 900 Autos entspricht. Hoffentlich werden sie diese Technologie und Einrichtungen schnell auf der ganzen Welt etablieren können.

Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG: Heute kann man junge Talente und Ingenieure nicht mehr anlocken, nur weil man ein sehr grosses und traditionsreiches Unternehmen wie Siemens ist. Man muss dazu in der Lage sein, sinnvolle Aktivitäten, welche mit Nachhaltigkeit, Umwelt und Zukunft in Verbindung stehen, zu entwickeln und zu präsentieren. Ansonsten ist man nicht mehr attraktiv für neue junge Talente, Kunden, Länder oder die Allgemeinheit.

Auch die Präsentationen von René Lenggenhager (CEO von Comet) und von Ian Roberts (Bühler Group) über die energiesparende Herstellung von Nahrungsmitteln und die Reduzierung von Food Waste waren sehr interessant. Peter Bakker vom World Business Council For Sustainable Development (WBCSD) sprach über einige interessante Ideen und strategische Wege, wie man Aktivitäten und Unternehmen mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit und einem stabil wachsenden Geschäftsmodell entwickelt.

Für mich als Mitarbeiter von Thermission, ist dies angesichts der Beschleunigung der weltweiten CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs, ein wichtiges und sehr aktuelles Thema. Ich will dazu in der Lage sein, eine nachhaltige Technologie zu entwickeln und ein Teil derjenigen Leute zu sein, welche tatkräftig an der Reduktion und Neutralisation dieses dramatischen Trends auf unserem Planeten mitarbeiten. In Bezug auf die Korrosionslösung von Thermission werde ich mit meinen Bemühungen fortfahren und unsere Technologie in einem ersten Schritt so schnell wie möglich in Europa weiterentwickeln.

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Übersetzt aus dem englischen Original-Blogpost: https://blog.thermission.com/en/swissmem-industry-day-sustainability

Yvan Schaffter

Geschrieben von Yvan Schaffter

Key Account Manager (Schweiz, Frankreich, Italien)

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